Systemische Perspektive
Stellen Sie sich vor: Ein 65-jähriger Mann ist heute typischerweise krank. Er hat Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht. Er braucht mehrere Medikamente, regelmäßige Arztbesuche, möglicherweise Operationen. Er kann nicht arbeiten, nicht reisen, nicht genießen. Sein Leben ist teuer und begrenzt.
Jetzt stellen Sie sich vor: Ein 65-jähriger Mann mit optimaler Gesundheit. Er hat normale Blutdruckwerte, normalen Blutzucker, normales Gewicht. Er braucht keine Medikamente. Er kann arbeiten, reisen, Sport treiben. Er lebt nicht nur länger, sondern auch besser.
Das ist die Longevity-Dividende.
Die Forschung ist eindeutig: Jeder in Prävention investierte Franken generiert einen volkswirtschaftlichen Return von 4 bis 14 Franken. Das bedeutet:
Ein Unternehmen, das 1 Million Franken in Mitarbeitergesundheit investiert, spart 4–14 Millionen Franken durch weniger Krankheitstage, höhere Produktivität und niedrigere Krankenversicherungsprämien.
Ein Land, das 1 Milliarde Franken in Prävention investiert, spart 4–14 Milliarden Franken durch weniger Behandlungen, weniger Hospitalisierungen und weniger Behinderungen.
Die Schweiz könnte durch eine Prävention-fokussierte Strategie jährlich 10–20 Milliarden Franken sparen – während gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung steigt.
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